„Rhöner Biosphärenrind“ mit Preis in Berlin ausgezeichnet

Während der Grünen Woche Berlin, der großen deutschen Landwirtschaftsmesse, wurde der Verein Biosphärenrind mit der Lebensmittelkette Tegut für das Qualitätsfleischprogramm „Rhöner Biosphärenrind“ mit einem zweiten Platz in der Kategorie Kooperation ausgezeichnet.
Den Preis des Wettbewerbes „Regional-Star 2019“ im Palais am Funkturm der Fachzeitschrift „Lebensmittel Praxis“ nahm eine Delegation des Vereins unter Führung des Vereinsvorsitzenden Stefan Hohmann mit den Vertretern von Tegut, Luise Kunath und Christian Leuthner, entgegen.

„Lebensmittel mit regionalem Charakter liegen im Trend und werden beim Verbraucher immer begehrter. Der Regional-Star hat es sich zur Aufgabe gemacht, überzeugende Konzepte zu finden und auszuzeichnen, die für Wertschöpfung und Wertschätzung in der Region stehen und nachhaltig die Vermarktung von regionalen Lebensmitteln voranbringen“, heißt es in der Begründung.

Vergeben wurde der Preis von einer zehnköpfigen Expertenjury. Die Jury machte deutlich: Regionale Bio-Produkte bei einem regionalen Händler zu kaufen, bedeutet, auf kurzen Wegen eine nachhaltige Landwirtschaft zu fördern. „Das von der UNESCO als Modellregion ausgezeichnete Biosphärenreservat Rhön bietet beste Bedingungen dafür: Durch traditionelle Weidegemeinschaften gibt es große, extensiv genutzte Flächen, die ein Plus für die Artenvielfalt, das Landschaftsbild und die kleinbäuerlichen Betriebe sind.“

Seit Herbst 2017 bietet Tegut das Fleisch, das ökologisch erzeugt wird, in den Märkten der Lebensmittelkette an, zunächst in drei Filialen, aktuell in 14 Filialen.

Alle Mitgliedsbetriebe des Vereines arbeiten nach den strengen Vorgaben der Bio-Anbauverbände. Die Weidehaltung gewährleistet ein schonendes und gesundes Wachstum der Tiere. „Dies macht sich wiederum im Geschmack der Produkte bemerkbar und garantiert einen unverwechselbaren Genuss“, erklärt Vorsitzender Stefan Hohmann. Gleichzeitig stehe die Weidewirtschaft des Vereins für die Erhaltung der offenen Fernen in der Kulturlandschaft der Rhön.

Quelle: Fuldaer Zeitung, /ic

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